Bewusstsein und Materie

Jeder Mensch hat ein Bewusstsein. Alles Denken, Fühlen und Handeln geschieht aus dem Bewusstsein heraus. Schon im Johannesevangelium heißt es: “Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott”.  Für die alten Ägypter schrieb Gott die Schöpfung zuerst auf ein Papyrus. Das kennen wir auch aus unserem täglichen Leben. Am Anfang steht eine Idee, eine Vorstellung, eine Vision. Um diese Idee aber hervorzubringen, braucht es Bewusstsein. Daraus resultiert, dass alles, was eine Form oder Gestalt hat, auch Bewusstsein hat. Wenn also Materie nur durch Bewusstsein entstehen kann, muss man auch anerkennen, dass es eine Hierarchie gibt, die Bewusstsein über die Materie stellt. Mit dieser Vorstellung tun wir modernen Menschen uns schwer, denn in unserer heutigen Welt dreht sich fast alles nur noch um Materie. Es gibt aber in unserer Welt zahlreiche Beispiele, wie Bewusstsein Materie steuert.

In der Medizin z.B. gibt es den Placebo-Effekt. Selbst eingefleischte Schulmediziner kommen ins Wanken, wenn sie von Fällen hören, bei denen verabreichte Scheinmedikamente eine nachweislich große Wirkung auf Patienten haben. Es gibt ein Fallbeispiel aus den USA, wonach einem Krebspatienten im letzten Stadium ein neues, aber noch nicht an Menschen erprobtes Medikament, verabreicht wurde. In den USA ist das erlaubt, bei uns in Deutschland wäre dies strafbar. Der Patient setzte all seine Erwartungen in dieses Medikament und einige Wochen später reagierte sein Körper darauf. Die Metastasen verschwanden und nach weiteren Monaten der Einnahme ging auch die Muttergeschwulst zurück. Nach einem halben Jahr wurde er als geheilt entlassen. Bei einer jährlichen Routine-Untersuchung in seiner Klinik stieß er im Wartezimmer auf einen Artikel in einer medizinischen Fachzeitschrift, in der sein Medikament als absolut unwirksam beschrieben wurde. Das Medikament habe versagt und wurde als Folge davon vom Markt genommen. Der Patient war entsetzt. Nach mehreren Wochen kam der Krebs zurück und nach einigen Monaten starb er.

Der Arzt und Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich vertrat die These, dass Krankheit entsteht, sobald Bewusstsein aus einem Organ abgezogen wird. Zieht sich Bewusstsein vollkommen aus dem Körper zurück, folgt der Tod. Im Gegenzug bedeutet das, dass ein Körper gesund bleibt, so lange alle Bereiche gleichmäßig und gut mit Bewusstsein versorgt werden.

Aber was bedeutet dies nun für die Welt der Physik? Kein Mensch würde doch behaupten, dass Bewusstsein auch die Gesetze der Schwerkraft, Elektrizität oder Magnetismus beeinflussen kann, oder doch? Wenn Bewusstsein tatsächlich über der Materie steht, dann muss es auch Atome, Moleküle und damit auch feste Materie, wie Maschinen, steuern können. Renommierte Physiker wie Max Planck, Heisenberg oder Schrödinger stellten sich dieser These und begründeten die Quantenphysik. Näheres über die Quantentheorie und wie Albert Einstein darauf reagierte, lesen sie hier.

Polaritätsgesetz

Heute möchte ich in die Welt der Polarität eintauchen und sie Ihnen etwas näher bringen. Eigentlich ist das gar nicht nötig, denn unser ganzes Leben ist Polarität, sie stecken mitten drin. Überlegen Sie einmal, ob sie etwas finden, das keinen Gegenpol hat. Mann – Frau, Licht – Schatten, Liebe – Hass, gut – böse, Überfluss – Mangel, Einatem – Ausatem, Leben – Tod und so weiter und so weiter…

Auch in der Wissenschaft und Technik finden wir zahlreiche polare Prinzipien. In der Farbenlehre steckt die Polarität in den Komplementärfarben. In der Physik im Minus- und Pluspol, in der Chemie sind es die Säuren und Basen, die ein Salz entstehen lassen, und die Schulmedizin behandelt mit dem Gegenpol, z.B. mit den Antibiotika, Antidepressiva, Antihistaminika etc.

Jeder hat sicherlich schon einmal das Yin-Yang-Symbol gesehen, welches das polare Prinzip exakt wiedergibt. Zwei ineinander verschlungene Hälften, eine schwarz und eine weiß, die schwarze Hälfte beinhaltet einen weißen Punkt, die weiße einen schwarzen. Beide Pole bedingen einander, keiner kann ohne den anderen existieren, jeder Pol ist im jeweils anderen enthalten. Vereinigen sich die beiden Pole, entsteht die Einheit.

Doch was will uns dieses Gesetz sagen, bzw. wie können wir es in unserem Alltag anwenden und es für uns nutzen? Erst einmal sollten wir uns klar machen, dass, wenn wir einen Pol beeinflussen, auch automatisch der andere Pol reagiert, oder krasser ausgedrückt: wenn wir uns auf einen Pol versteifen und ihn überbetonen, wird der Gegenpol nicht etwa kleiner, sondern wächst im Schatten mit. Diesen Schattenaspekt sollten wir immer im Auge behalten, denn was nicht beachtet wird, wächst und wächst und wird eines Tages explodieren, wie ein Dampfkessel. Ein Mitarbeiter, der Konflikte scheut und sich nicht wehrt, weil er harmoniesüchtig ist, wird irgendwann mit Streit und Aggression konfrontiert werden, sei es in Form eines autoritären Chefs, mobbenden Kollegen oder auf der Krankheitsebene, indem sich aggressive, wuchernde Tumore in seinem Körper manifestieren.

Am Beispiel der Kirche kann man sehr gut sehen, wie tief dort Themen wie Homosexualität und Sexualität generell in den Schatten gerutscht sind und nach und nach in Form von unzähligen Missbrauchfällen von Priestern an minderjährigen Jungen ans Tageslicht kommen.

Wer sich die Bekämpfung des Bösen auf die Fahne geschrieben hat, wie z.B. der frühere US-Präsident George W. Bush, wird mit seinem Kampf gegen den Terror nur noch mehr Terror und unbeschreibliches Leid heraufbeschwören, wie bei den Anschlägen auf das World-Trade-Center geschehen.

Wer etwas bekämpfen, bzw. eliminieren will, steht auf verlorenem Posten. Nichts kann aus der Welt geschafft werden. Alles bleibt bestehen. Wird es nicht beachtet oder unterdrückt, rutscht es nur noch tiefer und wird damit gefährlicher. Dies geschieht in der Medizin, wenn Symptome unterdrückt werden. Ein Hautausschlag wird mit einer Cortisonsalbe behandelt. Der Ausschlag ist nicht mehr sichtbar, die Haut scheinbar geheilt, doch die Allergie rutscht tiefer in den Körper und sucht sich früher oder später als hartnäckiges Asthma den Weg ins Licht. Deshalb ist die Homöopathie weitaus wirksamer, nicht nur was chronische Beschwerden angeht. Sie greift nicht am Gegenpol an, sondern heilt gleiches mit gleichem.

Dies sind nur einige wenige Beispiele, wie sich Polarität in unserem Leben zeigt. Gehen Sie doch selbst mal auf Entdeckungsreise, aber beachten Sie dabei immer den Gegenpol!

Ein Quiz und ein Nobelpreisträger

Hier gibt es in loser Folge erstaunliche, lehrreiche oder einfach nur witzige Dinge aus der Welt der Literatur, der Musik oder des Films, die ich an anderer Stelle gelesen, gehört oder gesehen habe.

Zwei italienische Autoren haben ein originelles Buch herausgebracht „Der ganze Film in 5 Sekunden“ . Das Buch enthält auf jeder Seite eine Grafik, die versucht, einen bekannten Film darzustellen. Das Buch ist als Quiz aufgebaut, die Lösung gibt’s am Schluss. Hier können Sie sich auf Ihre Filmtauglichkeit testen. Von den neun dargestellten Filmen habe ich leider nur zwei erkannt. Ich muss wohl öfters ins Kino gehen…

Hier etwas über den neuen Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano. Bisher habe ich noch keines seiner Bücher gelesen, das habe ich aber noch vor. Rührend fand ich die Geschichte, wie er von seinem Preis erfuhr. Da er wahrscheinlich überhaupt nicht mit diesem Preis gerechnet hatte, verfolgte er auch nicht die Bekanntgabe in den Medien und spazierte deshalb seelenruhig in einem Pariser Park, natürlich ohne Handy (vielleicht hat er ja keines), sodass man ihn erst 3 Stunden später erreichen konnte. Als er von der Verleihung des Preises erfuhr, war er fast geschockt und musste sich erst einmal sammeln, bevor die gesamte Weltpresse auf ihn losgelassen werden konnte. Mit seiner Seelenruhe scheint es jetzt erst einmal vorbei zu sein, und man möchte ihm wünschen, dass er diesen ganzen Medienrummel heil übersteht und bald wieder – unbeobachtet – in seinem Park spazieren gehen kann.

The Secret – das Geheimnis

Dieses Buch von Rhonda Byrne, einer amerikanischen Autorin, ist mir gestern wieder einmal in die Hände gefallen. Schon der Titel macht neugierig, denn wer möchte nicht das Geheimnis ergründen, das unserem Leben zugrunde liegt. Wer möchte nicht die Spielregeln des Lebens kennen und lernen, wie man reich, berühmt und erfolgreich wird? So ging es mir damals, als ich das Buch vor vielen Jahren von einer Freundin empfohlen bekam. Zu Wort kommen, jeweils im Wechsel, Philosophen, Psychologen, Lehrer, Lebensberater, Motivationstrainer, allesamt in USA bekannt. Mir sagten die Namen leider nichts. Sie alle enthüllen das Geheimnis – das Gesetz der Anziehung nämlich – und erzählen uns von ihren großartigen Erfolgen und Errungenschaften im Leben, seit sie dieses Gesetz anwenden. Zugegeben ist das Buch typisch amerikanisch, es gleicht einem einzigen großen Werbeprospekt für ein schönes und erfolgreiches Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber die Quintessenz stimmt.

Das Gesetz der Anziehung, oder auch Resonanzgesetz, ist ein uraltes Naturgesetz, das diese amerikanischen Autoren natürlich nicht erfunden, aber für sich neu entdeckt haben. Und es funktioniert tatsächlich. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Bestellung beim Universum aufzugeben, worüber ich letztens schon einen Beitrag geschrieben habe. Man geht mit seinen Wünschen, Träumen, Zielen oder Visionen in Resonanz, d.h. man denkt ganz fest an sie, stellt sie sich fast bildlich vor, spürt eine positive Emotion – und schon kann das Gesetz anfangen zu wirken. Und hier liegt meines Erachtens auch der springende Punkt – bei den Emotionen.

Da das Gesetz ja alles anzieht, womit man sich in Resonanz bringt, also auch schlechte Gedanken und Gefühle, sollte man seinen Gefühlen ganz besondere Beachtung schenken.
Es gibt zwei Arten von Gefühlen: gute und schlechte. Wenn ich mich schlecht fühle, dann ist es mir unmöglich, gute Gedanken zu haben, denn meine Gedanken verursachen meine Gefühle. Das ist so. Probieren Sie es einmal aus. Wenn ich mich also schlecht fühle, bin ich auf der Frequenz, mehr Schlechtes anzuziehen. So einfach ist das. So funktioniert das Resonanzgesetz. Empfinde ich gute Emotionen und Gefühle, wie Vorfreude, Glück, Dankbarkeit oder Liebe, dann werden mehr solcher Gefühle in mein Leben treten.

Nun fühlt sich aber kein Mensch ständig glücklich oder dankbar oder freudig erregt. Wenn ich also merke, dass ich mich grade wieder mal über einen Mitmenschen aufrege, niedergeschlagen bin, weil mein Plan nicht geklappt hat, oder Schuldgefühle habe, weil ich jemanden verletzt habe usw. dann gibt es da einen Trick, diese „schlechten“ Gefühle und Gedanken umzupolen, nämlich den Gebrauch der „Umschalter“. Umschalter sind Dinge, die in der Lage sind, unsere Gefühle im Handumdrehen umzupolen. Das kann für den einen eine schöne Erinnerung sein, ein tolles Erlebnis, ein Urlaub, für den anderen ein geliebter Mensch oder eine Lieblingsmusik. Für mich persönlich ist dies der Text eines Lieds, das mir aus dem Herzen spricht und mich unglaublich motiviert. Je mehr Umschalter man hat, desto besser. Je nach Gelegenheit oder Stimmung hilft der eine oder andere besser. Diese Umschalter bewirken tatsächlich, dass sich innerhalb von ein oder zwei Minuten, die Stimmung ändert und damit die Frequenz wechselt. Ein Versuch lohnt sich.

Wer mehr über Naturgesetze erfahren möchte (es gibt nicht nur das Resonanzgesetz, sondern auch das Polaritätsgesetz u.a.), dem empfehle ich das Buch von Rüdiger Dahlke „die Schicksalsgesetze“, das es jetzt übrigens ganz neu auch als Film gibt.