Art Garfunkel und das Glück

Es folgt ein wunderschöner Beitrag über Art Garfunkel. Das ist der eine Teil des Duos Simon & Garfunkel, die mit so schönen Balladen wie „Bridge over Troubled Water“ oder „Sounds of Silence“ weltberühmt wurden.

Wenn Sie wissen möchten, warum Art Garfunkel seit 1998 Europa auf seinen zwei Beinen durchquert, warum er ständig Listen macht, zum Beispiel „wie lange Dinge dauern“ oder „alle meine Bücher, die ich jemals gelesen habe“, was er von seiner On-Off-Beziehung zu seinem musikalischen Partner Paul Simon hält oder warum er im Jahre 2010 plötzlich nicht mehr singen konnte, dann folgen Sie mir bitte hier entlang…

Am 20. März war der Tag des Glücks. Haben Sie’s gemerkt? Aus diesem Anlass haben die Vereinten Nationen die glücklichste Playlist der Welt veröffentlicht, auf der viele Prominente einen Song vorstellen, der sie ganz besonders glücklich macht. Einen Auszug davon gibt es hier…

Sonnenfinsternis

Eine Sonnenfinsternis ist ein Spektakel, das sich alle paar Jahre wiederholt und die Menschen in seinen Bann zieht. Obwohl wir wissen, wie so eine Sonnenfinsternis zustande kommt, nämlich durch die Tatsache, dass der Mond genau zwischen Erde und Sonne steht, und diese damit teilweise oder ganz abdeckt, ist die Faszination groß.

Für unsere Vorfahren war so eine Sonnenfinsternis oft mit starken Ängsten verbunden, denn sie konnten sich diese ja noch nicht rational erklären. In China glaubte man zum Beispiel, dass ein großer Drache die Sonne fressen würde, in Brasilien nahm man an, dass ein großer Vogel die Sonne mit seinen Flügeln verdeckt und die Chippewa-Indianer dachten, die Sonne würde endgültig erlöschen und schossen daher mit ihren Pfeilen in ihre Richtung, um sie wieder zum Strahlen zu bringen. Die Sonne ist unser Lebensspender, mit ihrem Licht und ihrer Wärme sichert sie unser Leben hier auf der Erde. Würde sie verlöschen, wäre auch unser Leben zu Ende. So hatten unsere Vorfahren Angst um ihr Leben, denn sie wussten ja nicht, dass der Mond nach einigen Minuten den Blick auf die Sonne wieder freigibt und sie wieder scheinen lässt.

Ich selbst erinnere mich noch gut an die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999, die man hier bei uns in Süddeutschland gut beobachten konnte. Unsere Kinder waren damals 8 und 6 Jahre alt, also alt genug, um sich für dieses Spektakel begeistern zu lassen. Leider waren an diesem Tag viele Wolken angesagt und wir waren nicht sicher, ob wir die Sonne wirklich zu sehen bekämen. Also fuhren wir – alle vier mit Brillen ausgestattet – der Sonne entgegen. Wo immer wir auch unser Auto parkten und ausstiegen, schoben sich Wolken vor die Sonne. Wir waren schon ganz aufgeregt, denn es waren nur noch wenige Minuten, bis zur totalen Sonnenfinsternis. Aber wir waren auch nicht bereit aufzugeben, wir waren fest entschlossen, dieses Ereignis in voller Schönheit mitzuerleben. Mein Mann hängte sich immer wieder ans Steuer und fuhr einige Kilometer weiter bis zu einer Wolkenlücke, aber sobald wir ausstiegen, schoben sich Wolken vor die Sonne. Wir waren fast schon am Verzweifeln, als sich die Wolken plötzlich zurückzogen und die Sonne freigaben, vor die sich soeben der dunkle Mondschatten geschoben hatte. Fasziniert schauten wir alle vier in Richtung Himmel und jeder von uns hat gespürt, dass da etwas ganz Eigenartiges vor sich ging. Es wurde dunkler, die Vögel hörten auf zu zwitschern und es war für einen kurzen Moment so, als wenn die Welt still stehen würde. Ein kurzer Augenblick nur, und dann war alles schon wieder vorbei.

So eine Sonnenfinsternis ist eigentlich ein wunderbarer Moment, um kurz innezuhalten und sich bewusst zu machen, wie sehr wir mit der Natur verbunden sind und wie sehr wir sie brauchen, um zu leben.

Im Einklang mit der Natur

See im Nebel klein

Wolf-Dieter Storl ist ein Naturmensch. In den Wäldern von Ohio aufgewachsen, durchstöberte er als Jugendlicher jeden Wasserlauf und jeden Sumpf. Er kannte dort alle alten Bäume, denen er sogar Namen gab. Dort sind ihm – nach eigenen Angaben – Tier- und Pflanzengeister durch die Seele getanzt. Er schloss Freundschaft mit Fischen, Schildkröten und Waschbären und verhandelte mit den Mücken, dass sie ihn nicht stechen sollten. Seine enge Verbindung zur Natur beschreibt Herr Storl in seinen inzwischen zahlreichen Büchern.

Herr Storl bezeichnet sich nicht als Schamane. Denn Schamanen sind tief in ihrer Kultur verwurzelte, auserwählte Menschen, die sich mit Hilfe bestimmter Techniken, wie z.B. des Seelenflugs oder der Astralreise vom eigenen Körper ablösen können, um sich mit einem anderen Wesen, sei es Mensch, Tier oder Pflanze so zu verbinden, um durch ihre Augen zu sehen und durch ihre Sinne zu fühlen. Ein Schamane sei er keiner, sagt Herr Storl. Das ist ihm wichtig. Auch hält er nichts vom der aktuellen Schamanismus-Welle, die aus Amerika zu uns herüber schwappt. Was echtes Schamanentum ausmacht, beschreibt er in diesem Buch.

Herr Storl hat ein immenses Wissen über Tiere und Pflanzen angesammelt und es ist faszinierend, ihm zuzuhören. Er hat einiges zu erzählen und man möchte seine Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen. Egal, ob er uns die Pflanzen näherbringt, die übrigens hoch entwickelte Wesen sind, oder ob er von Krafttieren erzählt, wie dem Wolf, dem Geier, dem Hirsch, dem Wildschwein oder dem Bären, dem er ein außergewöhnliches und sehr empfehlenswertes Buch gewidmet hat, alles zeugt von einer unglaublichen Liebe zur Natur. Die meisten von uns sind so fest gefahren in unserer materiellen Welt, in einer Welt des Computers und des Fernsehens, dass wir jegliche Verbindung zu unserem Ursprung verloren haben. Um uns diese Verbindung wieder näher zu bringen, veranstaltet Herr Storl Kräuterseminare und Baummeditationen, wo jeder Teilnehmer sich unter einen Baum seiner Wahl setzen und mit ihm Kontakt aufnehmen darf. Diese Anregung werde ich baldmöglichst zum Anlass nehmen, um mich an einem schönen Frühlingstag unter einen alten Baum zu setzen und zuzuhören, was er mir zu erzählen hat.

Mental Healing, Selbstheilungskräfte

_MG_5296 klein

Wieder ein Buch, das mich sehr beeindruckt hat. Gesundheitsthemen faszinieren mich immer, nicht zuletzt wegen meines beruflich bedingten medizinischen Hintergrunds, aber dieses Buch hat mich besonders gepackt. Der Autor, Herr Clemens Kuby, ein Filmemacher und Autor, ist manchen vielleicht bekannt durch seine Querschnittslähmung, die er nur durch die Kraft seiner Gedanken und seiner Seele heilte. Alles nachzulesen in seinem Buch “In die nächste Dimension” über das ich hier berichtet habe.

Der Tag, an dem sich das Leben von Herrn Kuby radikal änderte, liegt fast 30 Jahre zurück. Damals fiel er von seinem Dach, ca. 5 Meter in die Tiefe. Er überlebte den Sturz, war aber querschnittsgelähmt. Es dauerte ungefähr 12 Monate bis er das Krankenhaus auf seinen eigenen Beinen verließ und seitdem ein völlig normales Leben führt – für Ärzte ein medizinisches Wunder, für Herrn Kuby eine Heilung auf einer höheren Ebene, zu der wir alle imstande sind, wenn wir es nur wollen. Um sich selbst heilen zu können, ist es wichtig, wieder in Kontakt mit seiner Seele zu kommen, ein Kontakt, den leider die meisten von uns verloren haben. Wir werden getrieben von Verpflichtungen in Job und Familie, hasten von einem Termin zum anderen, wollen so viel wie möglich erreichen, doch entfernen wir uns immer mehr von unserem Selbst. Wir wissen gar nicht mehr, was unsere Seele eigentlich will und was uns glücklich, und damit auch gesund und heil macht.

Um uns mit unsere Seele wieder zu verbinden, hat Herr Kuby die Methode des “Seelenschreibens” entwickelt. Wer genau wissen will, wie das geht, sollte dieses Buch lesen. Ich hab es ausprobiert, und ich kann versichern, dass es funktioniert. Wer sich ein bisschen mit System- oder Familienaufstellungen auskennt, wird hier Teile davon wiederfinden. Während man bei solchen Aufstellungen das Problem oder Thema mit Stellvertretern, die die eigentlichen Familienmitglieder ersetzen, bewusst macht und auflöst, ist man beim Seelenschreiben allein auf sich gestellt. Das hat den Vorteil, dass man genau den Kern des Themas trifft, denn die eigene Seele weiß immer am besten, was “fehlt”.

Die einzige Voraussetzung, die man für das Seelenschreiben braucht, ist Stille und Zeit für sich. Etwas Hartnäckigkeit und Ausdauer wären auch nicht schlecht, denn oft will man zuviel auf einmal und man möchte, dass sich unbedingt etwas zeigt. Wenn man sich jedoch nicht unter Druck setzt und geduldig auf die Bilder warten kann, die dann irgendwann auftauchen, kommt man immer tiefer und tiefer bis zum eigentlichen Punkt, um den es geht und die Lösung zeigt sich dann auch ganz wie von selbst.

Für Menschen, die sich das selbst nicht zutrauen und die sich in einer Gruppe sicherer fühlen, bietet Herr Kuby auch Workshops an. Links und Adressen findet man in seinem Buch.