Die Macht der Dankbarkeit

Wenn wir abends unseren Tag Revue passieren lassen, gehen uns viele Gedanken durch den Kopf. Meistens sind dies Dinge, die uns ärgern, die nicht so toll gelaufen sind. Da hat eine Kollegin eine dumme Bemerkung gemacht, wir waren aber zu perplex, um schlagfertig zu reagieren. Wir standen wieder im Stau und kamen zu spät zur Arbeit. Das Kind hat eine schlechte Note nach Hause gebracht, obwohl wir das ganze Wochenende zusammen gelernt hatten. Der Partner ist zu müde, um mit uns in einen Kinofilm zu gehen, auf den wir uns schon lange gefreut hatten… und so weiter und so fort. Sie kennen das.

Wie wäre es denn, wenn wir uns nach einem arbeitsreichen Tag einfach einmal hinsetzen würden und uns die Dinge notierten, über die wir uns gefreut haben, die in uns ein gutes Gefühl hinterlassen haben, für die wir einfach dankbar sind. Das mag am Anfang etwas mühsam sein, denn wie wir feststellen werden, sind die negativen Dinge für uns präsenter, bleiben länger im Gedächtnis. Mit etwas Übung kommen jedoch die positiven Dinge in unser Bewusstsein. Das kann das Vogelgezwitscher beim Aufwachen, das morgendliche Wohlgefühl bei einer Tasse Kaffee und der Zeitung sein, die hilfsbereite Geste einer Kollegin, oder die aufmunternden Worte einer Freundin. Wenn Sie erst einmal angefangen haben, sich die guten Dinge des Tages bewusst zu machen und sich auch dafür zu bedanken, steigern Sie nicht nur Ihre Stimmung, sondern stärken auch Ihr Immunsystem, das ist wissenschaftlich bewiesen.

Dankbar sein hat aber nichts mit positivem Denken zu tun, wo wir uns Dinge schönreden und uns damit die Realität verschleiern. Dankbarkeit zeigen für die Dinge, die im Alltag gut gelaufen sind oder uns erfreut haben, heißt, in seine Kraft zu kommen. Durch das Gute, Schöne, was uns widerfahren ist, sind wir gestärkt und können so eher die Dinge aushalten, die nicht so gut laufen. In dem wir dankbar sind für die schönen Dinge unseres Lebens, schaffen wir ein kraftvolles Energiefeld, das bewirkt, dass noch mehr schöne Dinge in unser Leben treten. Probieren Sie es einfach mal aus. Es funktioniert!

Hierzu noch ein Buchtipp: Die Macht der Dankbarkeit von Alfred R. Stielau-Pallas

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